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[A-DX] Zur "Jahrtausendwende" (2/2)


  • Subject: [A-DX] Zur "Jahrtausendwende" (2/2)
  • From: hfd@xxxxxxxxxxxxxxxxxx (Hans-Friedrich Dumrese)
  • Date: 24 Dec 99 15:09:00 -0100

Continuation of the splitted Mail...  (2/2)

Hauptstadt Perth gilt GMT+8h, in South Australia mit Adelaide und im
Northern Territory mit Darwin sind die Uhren auf GMT+9:30h eingestellt und
im Osten des Kontinents, in Queensland, New South Wales, Victoria, dem
Regierungsbezirk Canberra und auf Tasmanien richtet man sich nach GMT +10h. Was fuer Schwierigkeiten den Australiern daraus im Sommer erwachsen, wird im
Kapitel ueber die Sommerzeit beschrieben.

Die Vereinigten Staaten sind das "Land der unbegrenzten Moeglichkeiten" und das auch bei der Zeiteinteilung. Die 48 Bundesstaaten erstrecken sich ueber
vier Zeitzonen:

- "Eastern  Standard Time" mit GMT-5h
- "Central  Standard Time" mit GMT-6h
- "Mountain Standard Time" mit GMT-7h
- "Pacific  Standard Time" mit GMT-8h.

Hinzu kommt die "Yukon Standard Time" mit GMT-9h fuer Alaska, waehrend auf
Hawaii und den Aleuten-Inseln GMT-10h gilt.

Folgende Ausnahmen und Kuriositaeten gibt es festzuhalten:

- Tennessee, das relativ langgestreckt ion Ost-West-Richtung liegt, hat im
  Osten "Eastern Time" und im Westen "Central Time".

- In Texas gilt groesstenteils "Central Time", nur westlich des 103.
Laengengrades zwischen Mexiko und New Mexico westlich richtet man sich
  nach der "Mountain Time"

- Das noerdliche Idaho, das stark auf den westlichen Nachbarn Washington
ausgerichtet ist, hat die "Pacific Time", waehrend im uebrigen Bundesstaat einschliesslich der Hautstadt Boise die Uhren nach der "Mountain Time"
  gehen.

- In Indiana gilt grundsaetzlich die "Eastern Standard Time", aber je fuenf Bezirke im Nordwesten und im Suedwesten haben sich fuer die "Central Time" ihrer Nachbarn entschieden. Auch hier sorgt die Umstellung auf Sommerzeit
  fuer Verwirrung.

- Alaska liegt geographisch gesehen eigentlich in der Zeitzone GMT-10h,
aber irgendwann in den Achtziger Jahren stieg man auf "Yukon Time" mit GMT-9h um: Die Uhren wurden eine Stunde vorgestellt und seitdem ist man in Alaska der Sonne staendig eine Stunde voraus. Wozu das im Sommer fuehrt,
  erfahren Sie im folgenden Kapitel.

Sommerzeit
----------

Wieso gibt es eigentlich Sommer und Winter?

Wuerde die Drehachse der Erde genau durch die Pole gehen, wuerden alle Orte gleicher geografischer Laenge dieselbe Tageslaenge und dieselbe Nachtlaenge
haben. Aufgrund der schraegen Lage der Erdachse haengen die Tages- und
Nachtlaengen aber von der Lage des jeweiligen Ortes auf der Erdkugel ab.
Waehrend man am Aequator noch ungefaehr von 12 Stunden Tag und 12 Stunden
Nacht ausgehen kann, nimmt die ungleiche Zeitverteilung zu den Polen hin
zu, so dass es im Extrem zum Phaenomen der "Mittsommernacht", dem
24-stuendigen Tag im hohen Norden und einer entsprechenden 24-stuendigen
Nacht im tiefen Sueden kommt.

Ein halbes Jahr hat also die Nordhalbkugel laengere Tage und dann ist die suedliche Hemisphaere dran. Licht ist aber gleichbedeutend mit Waerme und so
erklaert sich das Phaenomen der Jahreszeiten.

Warum aber wurde die Sommerzeit eingefuehrt? Den Grund geben uns die
Angelsachsen mit ihrem wesentlich praegnanteren Begriff "Daylight Saving
Time", Tageslicht-Sparzeit. Wie sehr man sich das Tageslicht fuer die Abende aufspart, zeigt folgende Rechnung fuer Deutschland: Das Land liegt in der
fuer 15O oestlicher Laenge geltenden Zeitzone GMT+1h. Nun liegt es aber
westlich von 15O Ost und die Sonne kommt von Osten und so ist es z.B. in
Berlin schon 12:06, in Koeln bereits 12:30 und in Aachen gar 12:36, wenn die Sonne im Zenith steht. Und wenn wir im Sommer dann noch unsere Uhren eine Stunde vorstellen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass erst nach 13 Uhr
die mittaegliche Hitze am groessten ist.

Der Unterschied zwischen der "wahren", d.h. von der Sonne vorgegebenen Zeit
und der offiziellen Zeit wird aber nicht nur von der zusaetzlichen
Sommerzeitstunde und der Laengenabweichung des jeweiligen Standortes
bestimmt. Die Sonnenbahn ist ja um 23,5O gegenueber der Aequatorebene der Erde geneigt. Dies ist die Ekkliptik. Ausserdem ist die Erdumlaufbahn leicht
elliptisch, auf der sich die Erde (und damit scheinbar die Sonne)
unterscheidlich schnell bewegt. Aus der Sicht der Uhren geht die Sonne im Herbst um bis zu 16 Minuten nach und im Fruehjahr um den denselben Zeitraum
vor. Dies laesst sich an jeder Sonnenuhr feststellen.

Aber zurueck zur Sommerzeit.

War die Zuordnung der Laender zu den einzelnen Zeitzonen einmal geregelt, so brachte die Einfuehrung der Sommerzeit wieder Bewegung ins System. Einige Laender fingen damit an, die anderen zogen nach. 1996 stellte z.B. Mexiko
auf Sommerzeit um. Israel, Aegypten, Syrien, Jordanien und noch einige
andere Staaten legen jedes Jahr neu fest, wann die Sommerzeit gelten soll.
Dass natuerlich jeder zu einem anderen Zeitpunkt wechselt, versteht sich
beinahe von selber. So wechselte Sri Lanka 1996 gleich dreimal die Zeit:
Man begann mit GMT+5,5h wie Indien, wechselte dann zu +6,5h, darauf zu +5h,
um schliesslich GMT+6h zu nehmen.

In einigen Laendern sorgt die Umstellung auf Sommerzeit auch fuer Verwirrung:

Wir hatten ja bereits von drei Zeitzonen GMT+8h, +9.30h und +10h in
Australien gesprochen. Western Australia hat keine Sommerzeit, bleibt also bei GMT+8h. In der Zone GMT+9:30h stellt nur South Australia auf GMT +10.30h um, das Northern Territory bleibt bei GMT+9:30h. Und im Osten stellen bis
auf Queensland von GMT+10h auf GMT+11h um. Es gibt dann also fuenf
Zeitzonen: GMT+8h, GMT+9h, GMT+9:30h, GMT+10h, GMT+10:30h und GMT +11h. Und wer von South Australia mit GMT+10.30h ins oestliche Queensland faehrt, muss seine Uhr nicht vorstellen, wie es eigentlich richtig waere, sondern um eine
halbe Stunde zurueckstellen.

Auch in den Vereinigten Staaten gibt es im Sommer einige Ungereimtheiten:

- Die meisten Bundesstaaten stellen im Sommer auf "Daylight Time", also

  - "Eastern  Daylight Time" mit GMT-4h
  - "Central  Daylight Time" mit GMT-5h
  - "Mountain Daylight Time" mit GMT-6h
  - "Pacific  Daylight Time" mit GMT-7h
  - "Yukon    Daylight Time" mit GMT-8h.

- Hawaii stellt nicht um und bleibt bei GMT-10h.

- In Arizona gilt ganzjaehrig die "Mountain Standard Time" mit GMT-7h. Im
  Nordosten jedoch liegt ein Teil des Navajo-Reservats, das sich
groesstenteils auf das Gebiet des Bundesstaates New Mexico erstreckt. Und da New Mexico im Sommer auf "Mountain Daylight Time" mit GMT-6h umstellt, werden auch die Uhren bei den Navajos in Arizona mitumgestellt. Was das
  Ganze aber erst verwirrend macht, ist die Tatsache, dass inmitten des
  Navajo-Reservat in Arizona das Reservat der Hopi-Indianer ist, die
  wiederum wie das uebrige Arizona ihre "Mountain Standard Time"
  beibehalten.

- Alaska war - wie beschrieben - durch Einfuehrung der "Yukon Standard Time" der Sonne sowieso schon eine Stunde voraus. Im Sommer, wenn die "Yukon Daylight Time" mit GMT-8h gilt, ist man dann zwei Stunden zu frueh. So geht zur Sommersonnenwende in Anchorage die Sonne bereits vor Mitternacht
  auf und am Nachmittag um 16.00 Uhr wieder unter.

- Gaenzlich verwirrend wird es im Bundesstaat Indiana. Wie schon
geschildert, hat man sich dort grundsaetzlich fuer die "Eastern Standard
  Time" entschieden, bleibt also ganzjaehrig bei GMT-5h. Man kann auch
  sagen, dass Indiana im Winter zur "Eastern"- und im Sommer zur
"Central"-Gruppe gehoert. Im Westen des Staates haben aber zehn Bezirke
  die "Central Time" ihrer Nachbarn uebernommen, mit denen sie
wirtschaftlich staerker verflochten sind. Hier gilt also im Winter GMT-6h und im Sommer GMT-5h. Nun waere Indiana waere also wenigstens im Sommer uhrzeitmaessig vereint, gaebe es nicht fuenf weitere Bezirke im Suedosten,
die
starke Beziehungen nach Cincinnatti und Louisville ins Feld fuehren, um den dortigen Uebergang von "Eastern Standard" auf "Eastern Daylight Time"
  mit GMT-4h mitzumachen.

Nun weiss man ja, dass auf der Suedhalbkugel der Erde Winter herrscht wenn wir
auf der Nordhalbkugel Sommer haben und Sommer, wenn wir Winter haben.
Demzufolge beginnt die Sommerzeit im Sueden auch im September oder Oktober. Was macht nun ein Land wie Brasilien, dass ein Gebiet sowohl noerdlich als
auch suedlich des Aequators umfasst? "Ganz einfach", sagten sich die
Brasilianer, "die Hauptstadt ist auf der Suedhalbkugel und dort ist auch
mehr Staatsgebiet, also bestimmt der Sueden, wann Sommer ist." Und so kommt es, dass im noerdlichen Brasilien die Sommerzeitregeln des Suedens gelten,
eine wohl einzigartiges Sommerzeitphaenomen.

Das Jahr 2000
-------------

Wenden wir uns der brennenden Frage zu, wo man das Jahr 2000 zuerst erleben kann. Das duerfte wohl in der Republik Kiribati sein. Es handelt sich dabei um die Gilbert-, Phoenix- und Line-Inseln auf einer Flaeche von etwa 810 km2 im Pazifischen Ozean. Ca. 80.000 Menschen wohnen auf 20 Inseln, dazu kommen noch einige unbewohnte Inseln. Bis vor kurzer Zeit erstreckte sich Kiribati ueber die internationale Datumslinie, so dass z.B. auf der Insel Caroline, die zu der oestlichen Line-Inselgruppe gehoert, der sonntagmittaegliche Braten erst auf den Tisch kam wenn es in der westlich gelegenen Hauptstadt Tarawa
bereits Montag 11 Uhr war.

1993 wurde ein neuer Praesident gewaehlt. Sein Wahlversprechen war die
Wiedervereinigung seines Landes im Datum und Wochentag. Er loeste es ein,
indem er einfach die Datumslinie um seine Inseln herumlegte. Die
Gilbert-Inseln einschliesslich Tarawa blieben bei GMT+12h, die
Phoenix-Gruppe mit Canton und Enderbury rutschte von GMT-11h auf GMT+13h
und fuer die Line-Gruppe gilt statt GMT-10h nun GMT+14h.

Dies missfiel allerdings den Bewohnern des Koenigreiches Tonga mit GMT +13h
und der neuseelaendischen Chatham-Insel, die im dortigen Sommer, der von
Oktober bis Maerz geht, GMT+13:45h haben. Hatte man doch schon grosse Feste zum Millenium geplant. Tonga rief sogar die Vereinten Nationen an, wo man
sich aber fuer nicht zustaendig erklaerte. Mittlerweile ist die neue
Datumslinie international akzeptiert: Mehrere Atlanten, das Royal Greenwich Observatory und auch die Flugplaene der internationalen Fluggesellschaften
verwenden die neue Zeitangabe, so dass zuerst auf der "Weihnachtsinsel"
Kiritimati und den anderen Inseln in der Line-Gruppe gefeiert werden wird.

Wo aber geht die Sonne im neuen Jahrtausend zuerst auf?

Da die Sonne unterhalb von 66O suedlicher Breite in der Silvesternacht
ueberhaupt nicht untergehen wird, werden die ersten Lebewesen, die das
Sonnenlicht des Jahres 2000 erreicht, vermutlich Pinguine in der Antarktis
sein.

Der erste "echte" Sonnenaufgang des neuen Jahres findet an der
internationalen Datumslinie mitten im Suedpazifik statt - meilenweit vom
naechsten Land entfernt. Dort schneidet der 180. Laengengrad die sogenannte Terminator-Linie, unterhalb der die Sonne zu dieser Jahreszeit nicht mehr
untergeht. Vom letzten Sonnenuntergang im alten Jahr bis zum ersten
Sonnenaufgang kurz nach Mitternacht Ortszeit dauert es an dieser Stelle nur einige Minuten. Daran kann auch der zweistuendige Vorsprung von Kiritimati
nichts aendern, denn dort ist es um 2:00 Ortszeit noch dunkel.

Wer den allerersten Sonnenaufgang lieber ueber Land erleben moechte, haette zwar trockenen Boden unter den Fuessen, besonders gemuetlich waere es dort aber
trotzdem nicht: Auf halbem Wege zwischen dem Dibble Glacier und der
Victor-Bay in der Antarktis geht am 1. Januar um 00.08 Ortszeit die Sonne
auf.

Die erste bewohnte Region, wo man die Sonne des Jahres 2000 sehen kann,
werden dann doch um 04.49 Ortszeit die Chatham-Inseln oestlich von
Neuseeland sein. Kiritimati hat zwar besagte 15 Minuten Zeitvorsprung,
liegt aber rund 40O noerdlicher, weshalb dort die Sonne erst 27 Minuten
spaeter aufgehen wird.

Feiern wir aber wirklich beim Uebergang vom 31. Dezember 1999 auf den 1.
Januar 2000 ein Jahrtausendwechsel? Jedem erscheint es zunaechst klar, dass das neue Jahrtausend im Jahr 2000 beginnt, wo doch die Tausenderstelle der Jahreszahl ihren Wert veraendert. Das stimmt aber ganz und gar nicht! Fuer
diese Feststellung gibt es drei Gruende:

1. Unsere Zeitrechnung beginnt nicht mit dem Jahr 0, sondern mit dem Jahr 1 nach Christus. Das erste Jahrzehnt endet folglich am Ende des Jahres 10, das erste Jahrhundert am Ende des Jahres 100, das erste Jahrtausend am Ende des Jahres 1000, demzufolge endet das zweite Jahrtausend am Ende des Jahres 2000. Und das 3. Jahrtausend beginnt damit am 1. Januar 2001.

2. Dass die heutige Zeitrechnung auf das Konzil von Nizaea im Jahre 325, das Moench Dionysius Exiguus im 6. Jahrhundert und auf Papst Gregor XII. 1582 zurueckzufuehren ist, wissen wir bereits. Auch dass der Zeitpunkt der Geburt Christi vermutlich falsch angesetzt wurde, ist bekannt: Koenig
   Herodes, zu dessen Regierungszeit Jesus nach Angaben des Neuen
   Testaments geboren wurde, starb schon vier Jahre vor unserer
   Zeitrechnung. Nach neuesten archaeologischen Erkenntnissen leben wir
   bereits mindestens im Jahr 2001 oder 2002 nach Jesus Geburt - die
   eigentliche Jahrtausendwende waere damit schon vorbei. Wobei aber
hinzuzufuegen waere, dass auch die neuen Untersuchungen eine Ungenauigkeit von mehr als einem Jahr haben und deshalb wohl keine weitere Aenderung
   unserer Zeitrechnung zu befuerchten werden.

3. Da ein neues Jahr naturgemaess mit dem Fruehling beginnt, war der 1. April
   der Neujahrstag und der April der erste Monat des Jahres. Folglich
begann die auch Zeitrechnung "nach Christi Geburt" mit dem 1. April des Jahres 1. Erst bei der Kalenderkorrektur von 1582 wurde der Jahresbeginn auf den 1. Januar verlegt und die zurueckliegenden Jahre - auch die vor
   Christi Geburt - umgerechnet. Und nur die Narren feierten noch am 1.
   April Neujahr.

Der 1. Januar ist somit eigentlich ein ganz normaler Tag und das gilt auch
fuer den 1. Januar des Jahres 2000.

Trotzdem koennen wir aber einen Wechsel feiern. Aber bleiben wir sprachlich korrekt: Wir feiern den Wechsel der Tausenderstelle. Oder den Wechsel aller
4 Jahresziffern. Oder den Wechsel der Hunderter-Angabe. Oder die vielen
Nullen in der Jahreszahl. Schliesslich feiern wir ja auch die 100.000 auf
dem Tacho unseres Autos, auch wenn wir es als Gebrauchtwagen gekauft und
noch keine 100.000 km damit gefahren sind. Man muss schliesslich die Feste
feiern wie die Nullen vorbeiziehen.

Zum Jahrtausendwechsel von 999 auf 1000 erwartete man die Wiederkehr
Christi auf die Erde. Heute fuerchten wir uns vor weltlichen Gefahren, den Computerabstuerzen am 1.1.2000. Misstrauen wir also der Software und lassen
die Glaeser zuhause klingen:

                              Prosit Neujahr.

Hans-Friedrich Dumrese

Voice : +49 651 89409
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Aktuelle Tipps

zum Fernempfang

Alle Zeitangaben beziehen sich auf UTC Weltzeit, früher auch als GMT bekannt, also während des Sommers MESZ minus zwei Stunden. (10 Uhr UTC = 12 Uhr MESZ)

Funkwetter aktuell

Die Angabe der Frequenz differiert von den üblicherweise verwendeten Abkürzungen, daher gilt hier: LF=unter 10MHz MF=10-20MHz HF=über 20MHz

PDF: weltweit hören

In meiner Rubrik "weltweit hören vor 30 Jahren" gibt es die Ausgabe Mai und Juni 1981 zum kostenlosen PDF-Download. Link: wwh vor 30 Jahren. Viel Spaß bei der Zeitreise. (22.5.11)

Bhutan

Der lokale Kurzwellensender aus Bhutan ist wieder im Tropenband zu hören! Seit den Weihnachtstagen wird auch auf 5030 kHz getestet, ein schwacher Empfang ist dort gegen 14 Uhr UT und nach 00 UT möglich, wenn auch nicht täglich. Zeitgleich ist auch die Frequenz 6035 kHz im Einsatz. (27.12.11)

Afghanistan

Seit wenigen Tagen ist der neue Sender des staatlichen Radios aus Kabul auf 7200 kHz zu hören, berichtet Herbert Meixner in A-DX. Die gut zu hörende Sendung beginnt gegen 15.30 UT und endet um 16.30 UT. (28.11.11)

Pakistan

Azad Kashmir Radio aus Pakistan ist nachmittags nach 16 Uhr UT auf 3975 kHz zu hören. Die Station ist kein alltäglicher Gast, früher sendete man auf 4790 kHz. (23.10.11)

Kanada

Der CBC Northern Service ist auf 9625 kHz gegen 22.50 gut mit einer Übertragung von CBC One zu hören, berichtet Klaus Spielvogel in A-DX. (23.10.11)

Alaska

KNLS Anchor Point ist schwach gegen 10 Uhr UT auf 11870 kHz mit dem Sendebeginn zu hören, berichtet Eike Moeckel in A-DX. (20.10.11)

Argentinien

Das argentinische Auslandsradio RAE ist am Abend nach 21 Uhr UT sehr gut in Europa zu hören. Die deutsche Sendung auf 15345 kHz bietet dann einen sehr guten Empfang! (18.10.11)

Afghanistan

Es gibt einen neuen Kurzwellendienst aus Afghanistan! Seit wenigen Tagen ist Radio Afghanistan in Urdu und Englisch auf 6100 bzw 6102 kHz gegen 16.00 UT bis zum Sendeschluss um 16.30 UT zu hören. Das Signal ist schwach aber ungestört. (18.8.11)

Bolivien

R Santa Cruz aus Santa Cruz, Bolivien ist gegen 00 Uhr UT ohne jede Störung auf 6134,8 kHz zu hören, das sollte auch mit kleineren Empfängern und Antennen gehen. Schöne Musik und viele Stationsansagen, so macht Kurzwellenempfang viel Spaß. (7.8.11)

Bolivien

Aus Bolivien ist Emisora Pio XII aus Potosi im südlichen Bolivien relativ gut auf 5952,5 kHz zu hören. Ab 23 Uhr UT ist die Frequenz frei, das Signal zwar schwach aber ohne jede Nachbarkanalstörung bis nach 01 Uhr UT zu hören. (10.7.11)

Diego Garcia

American Forces Network ist abends nach 19 Uhr UT auf der USB Frequenz 4319 kHz sehr gut in Mitteleuropa zu hören, berichtet Kai in der A-DX Liste. (20.6.11)

Indonesien

Die Stimme Indonesiens aus Jakarta ist abends von 18-19 Uhr UT sehr gut auf 9526 kHz mit dem deutschen Programm zu hören. (13.6.11)

Guam

AWR Guam ist nachmittags um 16 Uhr UT auf 11805 kHz schön in Englisch zu hören. Sonntags kommt das hörenswerte DX Programm. Eine weitere Sendung in Englisch ist ab 16.30 UT auf 11.740 kHz zu hören. (13.6.11)

Malaysia

Sarawak FM ist gegen 21 Uhr UT auf 9835 kHz mit seinem Nachtprogramm schwach in Mitteleuropa zu hören, meldet Eike Bierwirth in A-DX (6.6.11)

Äthiopien - Niger

Radio Ethiopia ist mit dem Inlandsdienst abends bis zum Sendeschluß um 21 Uhr UT auf 9705 kHz gut zu hören. Danach ist selten LV du Sahel aus dem Niger bis nach 22 Uhr UT zu hören. Ein lohnenswertes DX-Ziel! (29.5.11)

Ekuador

Radio HCJB, die Stimme der Anden ist über die Sendeanlage Sitkunai in Litauen von 17.00 bis 17.30 UT auf 5940 kHz gut zu hören. (20.5.11)

Rwanda

Radio Rwanda ist gegen 20.00 UT auf 6055 kHz zu hören berichtet Nils Schiffhauer in A-DX. (15.5.11)

Uganda

Dunamis Shortwave aus Uganda ist abends von ca. 18 Uhr UT bis zum Sendeschluß kurz nach 19 Uhr UT schwach auf 4750 kHz zu hören. Zumeist wird afrikaische Musik ohne jede Ansage gespielt. (20.4.11)

Kongo (D.R.)

Die sehr selten zu hörende Station Radio Candip ist abends bis zum Sendeschluß gegen 19 Uhr UT gar nicht schlecht auf 5066,34 kHz zu hören. Der späte Sendeschluß ermöglicht den Empfang, bis vor kurzer Zeit wurde bereits um 16.30 UT die Sendung beendet was einen Empfang in Mitteleuropa sehr schwierig machte. (20.4.11)

Guatemala

Radio Verdad aus Guatemala hat ja dieser Tage den verbesserten Sender auf nun genau 4055 kHz mit nun 700 Watt in Betrieb genommen. Dieser bringt gegen 03 UT ein wunderschönes S7+ Signal in Salzburg. Hörbar war die Station von ca. 0130 UT bis zum Sendeschluß um 0604 UT, am besten in LSB zu hören. (6.4.11)

Indien

Klaus Spielvogel berichtet in A-DX über den Empfang der englischen Sendung von All India Radio auf 11670 kHz gegen 22.45 UT. (5.4.11)

Japan

NHK Radio Japan ist mit der englischen Sendung mittags um 12 Uhr UT auf 9790 kHz gut zu hören. (13.3.11)

Italien

Challenger Radio, eine italienische Privatstation auf Mittelwelle sendet auf 1368 kHz mit 2,5 kW und ist in den Nachtstunden in Mitteleuropa sehr gut zu hören. (24.2.11)

Indien

All India Radio ist abends gegen und nach 2130 UT auf Mittelwelle 1566 kHz zu hören. Von 2135-2140 UT sendet AIR englische Nachrichten, danach meist ein Musikprogramm. (20.2.11)

Philippinen

Radio Veritas Asia aus Quezon City ist nach 23 Uhr UT gut auf 9720 kHz zu hören. Vor den halbstündigen Programmen kommen ausführliche Stationsansagen in englischer Sprache. (15.1.11)

Japan

Radio Nikkei aus Japan ist derzeit spätabends sowohl mit dem 1. wie auch mit dem bei uns seltener hörbaren 2. Programm zu empfangen. Das 1. Programm beginnt auf 9595 kHz um 22.25 UT mit einem glockenähnlichen Signal gespielt auf der "Koto", einem japanischen Instrument. Danach folgen Frequenzansagen und zumeist bis 23 UT ein Musikprogramm. Das 2. Programm ist etwas später zum Sendebeginn um 2300 UT auf 9760 kHz zu hören. Hier wird zum Sendebeginn nur die Frequenz angesagt und ebenfalls ein Musikprogramm gespielt. (15.1.11)

Eritrea

Die Voice of the Broad Masses aus Asmara ist Ende Dezember sehr gut nach 17 Uhr UT auf 7175 kHz zu hören. (28.12.)

Brasilien

Ingo Hell meldet in A-DX den Empfang von Super Rádio Deus é Amor, Sao Paulo auf 9565 und 11765 kHz gegen 22 UT, schwaches Signal. (17.12)

Kanada

A-DXer Friedhelm Wittlieb berichtet über den Mittelwellen-empfang von VOCM St. Johns, NF, auf 590 kHz gegen 0445 UT. (14.12)

Irland

Radio 1 auf 252 kHz Langwelle aus Irland konnte A-DXer Herbert Meixner gegen 17.20 UT empfangen. (12.12)

Indien

Die AIR Station Gangtok, Sikkim ist wieder auf der Stammfrequenz 4835 kHz zu empfangen. Schwach zu hören nach 01 UT und nach 15 Uhr UT bis zum Sendeschluss um 16 Uhr UT.

Burma

Radio Myanma ist nach 23 UT auf 5985,8 kHz unter Störungen schwach mit einem Programm in Landessprache zu hören. (28.11)

Vanuatu

Mit sehr guten Antennen ist derzeit gegen 07 UT Radio Vanuatu auf 7260 kHz sehr schwach zu hören, berichtet Nils Schiffhauer in A-DX. Empfangsversuchelohnen in den kommenden Wochen! (28.11)

USA

WYFR Family Radio, Florida ist mit dem deutschen Programm von 05-06 UT auf 7730 kHz zu hören berichtet Thorsten Hein in A-DX. (26.11)

Rwanda

FEBA Radio ist über den Sender in Rwanda nach 16 UT auf 9595 kHz zu hören berichtet Herbert Meixner in A-DX. (26.11)

Niger

La Voix du Sahel hat die Frequenz 9705 kHz reaktiviert und ist abends schwach zu hören berichtet Thorsten Hallmann in A-DX. Auf gleicher Frequenz sendet gelegentlich auch Äthiopien bis 21 UT, Niger meist länger. (21.11)

Neuseeland

Radio Neuseeland ist nach 10 Uhr UT auf 9765 kHz sehr gut zu hören berichten A-DXer Norbert Graf und Klaus Spielvogel. (19.11)

China

PBS Sichuan ist zum Sendestart um 21.55 UT in Mitteleuropa auf 6060 kHz hörbar. Geringe Störungen durch die Voice of Amerika von den Phillipinen, bis ca. 2230 ist China baer gut hörbar. (20.11)

Japan

NHK aus Tokio, der japanische Auslandsdienst ist in japanisch auf 6085 kHz gegen 2130 UT gut zu hören. (16.10.)

Aserbaidschan

Die Voice of Justice aus Stepanakert - Aserbaidschan konnte Anfang Juli von Thomas Lindenthal um 13:22 UTC auf 9677,77 mit einigermaßen gutem Signal, aber schlechter und dumpfer Modulation gehört werden. Die Sendungen werden nur Dienstags und Samstags ausgetrahlt.

Diego Garcia

Willi Westrupp meldet auf A-DX den Empfang des AFN Senders der Insel Diego Garcia auf 4319 kHz. Gehört in USB Mode gegen 18.15 UT. (30.5.10)

Guinea

Patrick Robic meldet in A-DX den seltenen Empfang von Familia FM aus Guinea. Der schwache 1 kW Sender auf 4900 kHz ist seit Mai 2010 aktiv und in den späten Abendstunden sehr leise hörbar. Sendeschluss um 00.05 UT.

Thailand

Andreas Hatting berichtet in A-DX vom Empfang des Senders Bangkok Meteo Radio auf 8743 kHz USB Mode gegen 19.00 UT , gehört auf dem DX-Camp Solingen. (20.5.10)

Kuba

Der neue Sender von Radio Havanna im Tropenband auf 5040 kHz wurde von einigen Hörern Ende März in der A-DX Liste gemeldet. Der Empfang sollte während der späten Nachtstunden problemlos möglich sein.

Kanada

Günter Lorenz berichtet in A-DX vom Empfang des CBC Northern Service auf 9625 kHz gegen 22.10 UT. (15.2.10)

Surinam

Radio Apintie ist nachts auf 4990 kHz schwach zu hören. Bester Empfang gegen 03-05 Uhr UT, man sollte aber eine gute Antenne besitzen und auf wenige Störungen hoffen, die Station aus Surinam ist mit max. S1/S3 zu hören. (3.2.10)

Kuba

Radio Rebelde ist eine der am lautesten hörbaren Stationen im 60 Meter Tropenband. Auf 5025 kHz kann der Sender ab ca. 22 Uhr UT die ganze Nacht selbst mit kleinen Radios gut gehört werden.

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