| Letzte - nie gesendete - Worte aus Budapest
Audio-Mitschnitt: Radio Budapest, kurzer Mitschnitt der letzten beiden Kurzwellensendungen in deutscher Sprache. Aufnahme vom 30. Juni 2007 um 17.30 und 19.30 Uhr UT. mp3 Audiodatei, 3,1 MB
Guten Abend, Meine Damen und Herren, lieber Hörerinnen und Hörer, ich begrüße Sie auf das allerherzlichste, am Mikrofon Csaba Bánky.
Es ist Samstag, der 30. Juni 2007.
Die ist das allerletzte Programm von Radio Budapest in deutscher Sprache - also möchte ich mich im Namen aller Mitarbeiter der Redaktion von Ihnen verabschieden. Vorerst im Namen jener, die für die Sendung - für Sie liebe Hörer - noch in diesem Jahr arbeiteten, und dann, soweit meine Erinnerung reicht, auch im Namen aller früheren Mitarbeiter der deutschsprachigen Programme. Ich verabschiede mich also im Namen von: Franziska Simon, die Guten Abend aus Budapest jahrzehntelang bis Ende Februar diesen Jahres redigierte und führte, im Namen der Gruß und Kuss-Redakteure : Helga Hartmann und Árpád Hetényi und den beiden freien Mitarbeitern für Guk: Johannes Schuth und Géza Hambuch - letzterer ist Mitbegründer der Sendung. Beide haben früher für eine symbolische Summe und seit einem halben Jahr völlig unentgeltlich am Programm mitgewirkt - Danke.
Ich nehme Abschied im Namen der Mitarbeiter der Tagesredaktion, Dr. János Gellért, der vor allem für Wirtschaft zuständig war, Marianne Látki und Zsuzsa Lohn die für Fremdenverkehr, Kultur und das Magazin sorgten. Mit zum Team gehörten Nachrichtenredakteur István Héra, Iris Vörös für die Briefe und QSL-s beide bis Ende Februar und bis zuletzt DX-Redakteur Lajos Horváth.
Nun einige Namen aus uralten Zeiten, die ich 1957 kennenlernte, alsich als Kind bei der deutschen Redaktion arbeitend durfte: der legendäre Siegfried Brachfeld, dessen Feuilletons auch heute im Pester Lloyd zu lesen sind. Die Ungarn kannten ihn als Humoristen, er war aber auch ein ausgezeichneter Journalist, und ein herzensguter Mensch. Ich erinnere mich noch an Trude Dubovitz, und ihren Sohn Peter, mit dem ich in der Kindersendung arbeitete.
Unser damaliges Foto ist auf der Homepage der Sendung zu sehen. Apropos Homepage: da ich nicht weiß, wie lange sie noch steht: falls sich jemand zur Erinnerung was herunterladen möchte, sollte er sich beeilen. Es ist etwas komplizierter als früher: man suche die Homepage vom ungarischen Rundfunk: www.radio.hu klicke rechts oben auf englisch, dann ebenfalls rechts oben Radio Budapest. Und schon sieht man rechts die links der deutschen Redaktion, unter Redaktion finden sie unsere Fotos.
Aber zurück zu den alten Zeiten: László Fikár war schon damals dabei und sein Name führt auch weiter zur Österreichredaktion.
In der Sendung für Österreich wo ich schon im letzten Studienjahr 1966/67 arbeitete, war 1967 mein erster Chef György Lénárt und dann 12 Jahre hindurch László Fikár. Weitere Mitarbeiter: Marianne Török, die für die Briefkastensendung zuständig war, Mihály Raáb, Éva Juhász, Ruth Karig, unsere unvergessliche sagen wir mangels besseren Sekretärin, die tausende von persönlichen Briefen an die Hörer schrieb, Julia Horváth, Eszter Halász, Gábor György heute Leiter der Vertretung der Europäischen Kommission in Budapest, Zsuzsa Kálmán, Zsuzsa Kövesdi, László Gy?ri - die beiden letzteren arbeiten heute in der ungarischen Kulturredaktion des Radios, Andrea Komáromi, von den äusseren Mitarbeitern erwähne ich György Szepesi, den legendären Sportreporter des ungarischen Rundfunks, die beiden Wirtschaftsexperten Dr. Gerd Bíró und Dr. Tamás Bácskai, von den Nachrichtenredakteuren: Zoltán Paulinyi, János Reg?s, Bert Breuer, dessen Zigarren bis zum Himmel stanken, und Kitty Molnár die als Rentnerin mit großer Leidenschaft für uns Themen bearbeitete, für die uns die Energie fehlte.
Die Sendung für Österreich wurde mit der deutschen Redaktion erst 1988 zusammengelegt, so erinnere ich mich hier leider nicht an alle. Erwähnen kann ich den langjährigen Chef György Kertész, Antal Réger der jahrelang auch Chefredakteur von Radio Budapest war, und dessen Stimme sie am Anfang unserer heutigen Sendung hörten, Veronika Hahn, Dr. Wendelin Hambuch, Anna Fabian, die Sekretärinnen : Ilse Skripecz, Elise Báthori, Éva Sasadi, Judit Pálfi, Éva Breisach, Zsuzsa Budavölgyi. Als Freie hat Irmtraud Orosz sowohl als Nachrichtenredakteurin als auch bei Gruss und Kuss mitgewirkt, und Nachrichten redigierte auch Péter Leipold. Ágnes Dégen-Polgár war uns im letzten Jahr mit Nachrichten und Beiträgen behilflich.
Von den Praktikanten fallen mir aus früheren Zeiten nur zwei ein: Mária Gyöngyi Vizi in den 80-er Jahren und Albert Koncsek der 1993 bei uns weilte, und später bei deutschen Stiftungen in Ungarn arbeitete. Die Welt ist übrigens klein: ich habe die Mutter von Albert Koncsek 1990 bei der Deutschen Welle kennen gelernt, wo sie arbeitete, László Fikár kannte aber auch den Großvater, er arbeitete natürlich bei Magyar Rádió. Nach der Jahrtausendwende, als der Geld und Personalmangel schon stark spürbar war, waren uns die Praktikanten eine große Hilfe, teils mit der verrichteten Arbeit, teils dadurch, dass wir unsere Kenntnisse jemandem übergeben konnten, teils einfach dadurch, dass sich das Redaktionsklima verbesserte. Hier eine kurze Liste: Catrin Winn, Dávid Kerényi, Anna Theil, Julia Bast, Péter Sass, Ilona von Boeselager.
Unser DX-Programm existierte seit 1957, jahrzehntelang gab's auch den DX-Club, und die DX-News. Die etwas hochtrabend RBSWC-WWHQ Radio Budapest Short Wawe Club World Wide Headquartes genannte Institution bestand nie aus mehr als zwei Leuten: Denis Herner und Lajos Pusztai, später Viktor Mayerhöffer, in den letzten Jahren Lajos Horváth. Für die Frequenzabstimmung sorgte bei der technischen Redaktion Miklós Szabó und dann László Füszfás.
Genannt werden sollten noch einige der Musikredakteure: Andrea Fellner, László Fábián, Éva Garamvölgyi, Éva Fodor, Adrienne Antal, Ági Tóth, Titi Dévai, Greti Pacher.
Ohne ihrer Arbeit hätte es keine deutschsprachigen Sendungen von Radio Budapest gegeben, so möchte ich mich im Namen aller verabschieden.
Zusammen mit meinen eigenen habe ich - wenn ich gut rechne - 71 Namen erwähnt, von denen etwa 20 nicht mehr am Leben sind.
Liebe Hörer, wir danken für ihre langjährige Treue, die vielen Briefe, Empfangsberichte.
Csaba Bánky
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Aktuelle Tipps
zum Fernempfang
Alle Zeitangaben beziehen sich auf UTC Weltzeit, früher auch als GMT bekannt, also während des Sommers MESZ minus zwei Stunden. (10 Uhr UTC = 12 Uhr MESZ)
Funkwetter aktuell
Die Angabe der Frequenz differiert von den üblicherweise verwendeten Abkürzungen, daher gilt hier:
LF=unter 10MHz MF=10-20MHz
HF=über 20MHz
Argentinien
Ekkehard Domnik hörte den Auslandsdienst Argentiniens am 12. Juli gegen 17.50 UT mit dem DX-Programm auf 15345 kHz, meldet die A-DX Liste.
Brasilien
PPE Observatorio Nacional, die Zeitzeichenstation aus Rio hörte Patrick Robic am 3. Juli auf 10000 kHz um 2100 UTC
Aserbaidschan
Die Voice of Justice aus Stepanakert - Aserbaidschan konnte Anfang Juli von Thomas Lindenthal um
13:22 UTC auf 9677,77 mit einigermaßen gutem Signal, aber schlechter und
dumpfer Modulation gehört werden. Die Sendungen werden nur Dienstags und Samstags ausgetrahlt.
Diego Garcia
Willi Westrupp meldet auf A-DX den Empfang des AFN Senders der Insel Diego Garcia auf 4319 kHz. Gehört in USB Mode gegen 18.15 UT. (30.5.10)
Guinea
Patrick Robic meldet in A-DX den seltenen Empfang von Familia FM aus Guinea. Der schwache 1 kW Sender auf 4900 kHz ist seit Mai 2010 aktiv und in den späten Abendstunden sehr leise hörbar. Sendeschluss um 00.05 UT.
Isle of Man
Manx Radio von der Isle of Man konnte Reinhold Schuttkowski gegen 21.30 UT auf Mittelwelle 1368 kHz hören, berichtet er Mitte Mai in A-DX.
Niger
Nils Schiffhauer meldet Mitte Mai 2010 in A-DX den Empfang von LV du Sahel gegen 20.30 UT auf 9704 kHz.
Thailand
Andreas Hatting berichtet in A-DX vom Empfang des Senders Bangkok Meteo Radio auf 8743 kHz USB Mode gegen 19.00 UT , gehört auf dem DX-Camp Solingen. (20.5.10)
Griechenland
Radio Filia wurde am 29.3 gegen 09.00 UT von Felix Lechte auf 11645 kHz gehört. Anstatt des deutschen Programms wurde eine Musiksendung übertragen.
Tartastan
Herbert Meixner berichtet über den Empfang des Rundfunksenders Tartastans auf 9690 kHz am 28. März 2010 gegen 0630 UT.
Bolivien
Radio Logos aus Bolivien wurde von Erwin Duldner am 16. März gegen 23 UT auf 4865 kHz gehört.
Kuba
Der neue Sender von Radio Havanna im Tropenband auf 5040 kHz wurde von einigen Hörern Ende März in der A-DX Liste gemeldet. Der Empfang sollte während der späten Nachtstunden problemlos möglich sein.
Argentinien
Ralf Ladusch berichtet über den Empfang von RAE Buenos Aires abends auf 15345 kHz, nachdem der Sender einige Wochen außer Betrieb war. (18.2.10)
Kanada
Günter Lorenz berichtet in A-DX vom Empfang des CBC Northern Service auf 9625 kHz gegen 22.10 UT. (15.2.10)
Saipan
Reinhard Schmidt berichtet in A-DX vom Empfang von KFBS Saipan in russisch auf 11650 kHz gegen 11.20 UT. (14.2.10)
Indonesien
Wolfgang Büschel berichtet in A-DX über sehr guten Empfang der deutschen Sendung der Stimme Indonesiens ab 17.00 UT auf 9525 kHz. Der Sender aus Jakarta Cimangis ist bis ca. 17.30 UT gut hörbar. (13.2.10)
Surinam
Radio Apintie ist nachts auf 4990 kHz schwach zu hören. Bester Empfang gegen 03-05 Uhr UT, man sollte aber eine gute Antenne besitzen und auf wenige Störungen hoffen, die Station aus Surinam ist mit max. S1/S3 zu hören. (3.2.10)
Russland
Radio Rossii aus Magadan ist von Patrick Robic auf 7320 kHz um 07 UT gehört worden. Das Programm aus Yakutsk auf 7200 kHz war zeitgleich zu hören.(29.1.10)
Laos
A-DXer Thomas Lindenthal hörte den nationalen Rundfunk aus Laos gegen 13.30 UT auf 7145 kHz. Auch nachts ist auf der freien Frequenz der Sender aus Vientiane schwach zu hören.(26.11)
Burkina Faso
Überraschend hat Radio Burkina Anfang November seinen Tropenbandsenderauf 5030 kHz wieder aktiviert und ist seither abends schwach zu hören. (3.11)
Somaliland
Sam Voron berichtete über guten Empfang von Radio Hargeisa auf 7145 kHz. Tatsächlich ist die Station nach 17 Uhr UT bis zum Sendeschluss um 19 Uhr UT gut zu hören.
Kuba
Radio Rebelde ist eine der am lautesten hörbaren Stationen im 60 Meter Tropenband. Auf 5025 kHz kann der Sender ab ca. 22 Uhr UT die ganze Nacht selbst mit kleinen Radios gut gehört werden.
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