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Zuletzt aktualisiert:
29.08.2010 | 21:33



Wodka & Kartoffelsalat - Hörertreffen der Stimme Russlands.


Wodka & Kartoffelsalat..... sind zwar nicht angekündigt -ältere Listenleser werden sich sicherlich noch entsinnen-, aber dafür zumindest für die Veranstaltung in Berlin der Botschafter der Russischen Föderation Wladimir Kotenjow.

siehe dazu:
http://www.vor.ru/German/dec_2006.html

Passend zum entspannten Samstagabend hier aus gegebenen Anlass die A-DX Wiederholungssendung vom Frühjahr 2005. Die Erstausstrahlung von oder besser via Wolf-Dieter war für mich der beste Betrag hier abseits des täglichen DX-Geschäfts im letzten Jahr.

Danke nochmals. Danke.
73 Christoph



Hallo Uwe und auch einen Gruß in die Runde,

Bei dem Stichwort "Expansionsdrang" fällt mir doch glatt die Einladung der
Stimme Russlands zu einem Treffen im vergangenen Dezember ein, das u.a.
folgenden Einladungsinhalt hatte:

"Neben den Gesprächen über Politik und Alltag im heutigen Russland
gibt es ein geselliges Beisammensein mit Wodka, Tee und russischen
S p e z i a l i t ä t e n."

Zum Ablauf des Treffens liegt mir der nachfolgende Bericht vor, der auf die
Frage:

wie war das Treffen , hat der Wodka gereicht?

gepostet wurde und weiter unten mit der "Einsparung für Kartoffelsalat und
Wodka" endet.

Dazu vorab meine These:
Vielleicht will die VoR das in Zukunft für "Kartoffelsalat und Wodka"
einzusparende Geld jetzt schon für zusätzliche Frequenzen ausgeben!

Aber nun zum Bericht (ich hoffe, ich langweile Euch nicht!):

Überschrift: ein vertaner Sonnntag,
Untertitel: so ein unvorbereitetes
Treffen habe ich noch nie gesehen.

Also der Reihe nach:
10.05 Beginn; fast alle der 60 Plätze sind besetzt;
alle nach ca. 10.20 kommenden Gäste müssen stehen
und finden erst Platz, als ab ca. 10:40 die ersten wieder
gehen;
Alles in allem waren ca. 80-90 Leute da.

Das Programm begann mit einer großen Auszeichnungsrunde,
bei der "verdiente Hörgemeinden" mit einer Urkunde geehrt
wurden.
Jolkin übergab danach eine Verdienstmedaille, die die VoR
für die Verdienste um Volk und Vaterland erhalten hatte an
den Leiter des Hauses der Russischen Kultur.

Nun wechselte die Ansprache von Jolkin an Choschewa und
zurück und hin.
Gesagt wurde zwar viel, aber konkretes war wohl nicht dabei.

Jetzt wurde es interessant, als die Anwesenden aufgefordert
wurden, ihre Meinung zum Programm zu sagen.
Zuerst trat eine Dame der Friedensbewegung auf, die ihre
Kritik an der Regierungshörigkeit der VoR äußerte, worauf
Jolkin sich einen über die Unabhängigkeit der Meinungen
im neuen Russland abstammelte. Und "schließlich sei er einer,
der schon immer mit seiner Meinung und auch mit Kritik nicht
hinter dem Berg gehalten habe".

Jetzt nahm das Treffen einen unerwarteten Verlauf, weil bis
auf den Schluss nur noch Leute auftraten, die ihre "unverbrüch-
liche Freundschaft mit den "Völkern Russlands" zum Ausdruck
brachten.
Zuerst war da einer, der gerade ein Buch geschrieben hat.
"Mit 17 hinter Gittern". Er brachte einen 30-minütigen Abriss
seines Buches und kam laufend zum Schluss, dass er den
Völkern der Sowjetunion "äh, ich meine Russlands"
(Originalton) viel zu verdanken hat, weil er ja mit 17 in
sowjetischer Kriegsgefangenschaft sitzen durfte und damit
nicht dem verhassten Hitlerregieme dienen musste. Gleichfalls
hat ihm eine sowjetische Ärztin "äh, ich meine russische Ärztin"
das Leben gerettet und damit war die Freundschaft zur SU für
immer besiegelt.
Er übergab das Buch, noch in Plaste eingeschweißt, an Jolkin.

Alle weiteren Redner hielten ähnlich flammende Reden, die ohne
weiteres auf dem 287. Parteitag der KPdSU mit lang anhaltendem
Beifall aufgenommen worden wären.
Da ging es um die Wahrheit, um Lügen um die Macht des Volkes ...

Jolkin forderte nach ca. 1 1/2 h dazu auf, nur noch zur Sache,
nämlich "zum Programm der VoR" zu sprechen, was aber kein
Gehör fand. Auch bat er, die Beiträge kurz und knapp zu halten.
Keiner der Vortragenden lag aber unter 15 Minuten.
Den letzten Langsprecher unterbrach Jolkin und bat ihn nochmals,
kurz und knapp und zum Thema zu sprechen. Dieser konterte dann:
"Sie wollen mir doch nicht etwa das Wort entziehen; also lassen
Sie mich doch bitte in meinen Ausführungen fortfahren".
Jolkin: "Ja aber bitte zum Thema" Sprecher: "Das gehört auch
zum Thema". Und weiter gings mit der Unterdrückung der Macht des
Volkes in Deutschland.
Zwischendurch: Zwischenrufe von hinten: "Ja", "Die Amerikaner sind
Kriegsverbrecher" ...

Der letzte Beitrag war dann der Dialog eines Anwesenden mit einem
Anhänger der deutschen Friedensbewegung.

Vorgeschichte: Der Anwesende war auf der Leipziger Buchmesse
am Stand de Bundeswehr, als Friedensbeweger die Veranstaltung
massiv störten und der Veranstalter, also die Messe, die Polizei holte
und die Friedensbeweger entfernen ließ. Just in diesem Moment
tauchte ein Korrespondent der VoR auf und brachte seinen Unmut
über die Verhältnisse in Deutschland zum Ausdruck, wo Friedens-
beweger an ihrem Demonstrationsrecht durch die Polizei gehindert
werden.
2 Wochen später gab es auf der VoR einen 7-Minuten-Beitrag
mit dem gleichen Tenor. Es kamen der Korrespondent und ein
Friedensbeweger zu Wort.

Nun wieder zur Veranstaltung:
Der eine Anwesende sagte also im ruhigen Ton, dass er manchmal
den Eindruck habe, dass die bei VoR wiedergegebenen Meinungen
einseitig sind und wies auf den gesendeten 7-Minuten Beitrag hin.
Er bemerkte noch, dass zumindest der Hausherr oder die Bundes-
wehr hätten zu Wort kommen müssen, um den Sachverhalt von allen
Seiten zu beleuchten.

Jetzt schaltete sich der Friedensbeweger ein und sprach von der
Bundeswehr, die in den letzten Jahren drei Kriege zu verantworten
habe.
Wieder diverse Zwischenrufe.

Jolkin ergriff das Wort und bat, die Veranstaltung bei einem gemütlichen
Beisammensein zu beenden.

Das letzte Mal gab es noch Kaviar und Borschtsch. Diesmal Kartoffel-
salat mit Bockwurst. Damit passte sich das kulinarische Beisammensein
nahtlos der Qualität der Vorveranstaltung an.
Nur Wodka gab es reichlich.
Die Damen und Herren der VoR wurden selten gesehen, weil sie sich
irgend wohin zurück gezogen hatten.
An den Tischen floss der Wodka in Strömen. Man prostete sich mit
russischen Trinksprüchen zu.
Gegen 16 Uhr lag der erste Volltrunkene auf einer Couch auf dem Flur
und schlief.
Kurz danach war dann ENDE und der Volltrunkene wurde gemeinsam
von mehreren Personen bis vor die Tür gebracht.

Kommen wir jetzt zu statistischen Werten:
Jüngster Teilnehmer: so um die 40 oder kurz darunter.
Der Rest so zwischen 55 und 75-80.

Da ich Hobbymathematiker und speziell auch Statistiker bin, drängte sich
mir während der ganzen Zeit der Veranstaltung die Frage auf: "Wenn die
Veranstaltungen im 3-4 Jahres-Rhythmus weitergehen,
1. in welchem Jahr reichen dann die vorhandenen Plätze im
Veranstaltungsraum
2. in welchem Jahr kann die Veranstaltung auf den vier vorhanden
3-Sitzer-Couchen abgehalten werden
und
3. in welchem Jahr kann das russische Auswärtige Amt die Kosten für
Kartoffelsalat und Wodka als Einsparung melden?

T O L L !


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Alle Zeitangaben beziehen sich auf UTC Weltzeit, früher auch als GMT bekannt, also während des Sommers MESZ minus zwei Stunden. (10 Uhr UTC = 12 Uhr MESZ)

Funkwetter aktuell

Die Angabe der Frequenz differiert von den üblicherweise verwendeten Abkürzungen, daher gilt hier: LF=unter 10MHz MF=10-20MHz HF=über 20MHz

Argentinien

Ekkehard Domnik hörte den Auslandsdienst Argentiniens am 12. Juli gegen 17.50 UT mit dem DX-Programm auf 15345 kHz, meldet die A-DX Liste.

Brasilien

PPE Observatorio Nacional, die Zeitzeichenstation aus Rio hörte Patrick Robic am 3. Juli auf 10000 kHz um 2100 UTC

Aserbaidschan

Die Voice of Justice aus Stepanakert - Aserbaidschan konnte Anfang Juli von Thomas Lindenthal um 13:22 UTC auf 9677,77 mit einigermaßen gutem Signal, aber schlechter und dumpfer Modulation gehört werden. Die Sendungen werden nur Dienstags und Samstags ausgetrahlt.

Diego Garcia

Willi Westrupp meldet auf A-DX den Empfang des AFN Senders der Insel Diego Garcia auf 4319 kHz. Gehört in USB Mode gegen 18.15 UT. (30.5.10)

Guinea

Patrick Robic meldet in A-DX den seltenen Empfang von Familia FM aus Guinea. Der schwache 1 kW Sender auf 4900 kHz ist seit Mai 2010 aktiv und in den späten Abendstunden sehr leise hörbar. Sendeschluss um 00.05 UT.

Isle of Man

Manx Radio von der Isle of Man konnte Reinhold Schuttkowski gegen 21.30 UT auf Mittelwelle 1368 kHz hören, berichtet er Mitte Mai in A-DX.

Niger

Nils Schiffhauer meldet Mitte Mai 2010 in A-DX den Empfang von LV du Sahel gegen 20.30 UT auf 9704 kHz.

Thailand

Andreas Hatting berichtet in A-DX vom Empfang des Senders Bangkok Meteo Radio auf 8743 kHz USB Mode gegen 19.00 UT , gehört auf dem DX-Camp Solingen. (20.5.10)

Griechenland

Radio Filia wurde am 29.3 gegen 09.00 UT von Felix Lechte auf 11645 kHz gehört. Anstatt des deutschen Programms wurde eine Musiksendung übertragen.

Tartastan

Herbert Meixner berichtet über den Empfang des Rundfunksenders Tartastans auf 9690 kHz am 28. März 2010 gegen 0630 UT.

Bolivien

Radio Logos aus Bolivien wurde von Erwin Duldner am 16. März gegen 23 UT auf 4865 kHz gehört.

Kuba

Der neue Sender von Radio Havanna im Tropenband auf 5040 kHz wurde von einigen Hörern Ende März in der A-DX Liste gemeldet. Der Empfang sollte während der späten Nachtstunden problemlos möglich sein.

Argentinien

Ralf Ladusch berichtet über den Empfang von RAE Buenos Aires abends auf 15345 kHz, nachdem der Sender einige Wochen außer Betrieb war. (18.2.10)

Kanada

Günter Lorenz berichtet in A-DX vom Empfang des CBC Northern Service auf 9625 kHz gegen 22.10 UT. (15.2.10)

Saipan

Reinhard Schmidt berichtet in A-DX vom Empfang von KFBS Saipan in russisch auf 11650 kHz gegen 11.20 UT. (14.2.10)

Indonesien

Wolfgang Büschel berichtet in A-DX über sehr guten Empfang der deutschen Sendung der Stimme Indonesiens ab 17.00 UT auf 9525 kHz. Der Sender aus Jakarta Cimangis ist bis ca. 17.30 UT gut hörbar. (13.2.10)

Surinam

Radio Apintie ist nachts auf 4990 kHz schwach zu hören. Bester Empfang gegen 03-05 Uhr UT, man sollte aber eine gute Antenne besitzen und auf wenige Störungen hoffen, die Station aus Surinam ist mit max. S1/S3 zu hören. (3.2.10)

Russland

Radio Rossii aus Magadan ist von Patrick Robic auf 7320 kHz um 07 UT gehört worden. Das Programm aus Yakutsk auf 7200 kHz war zeitgleich zu hören.(29.1.10)

Laos

A-DXer Thomas Lindenthal hörte den nationalen Rundfunk aus Laos gegen 13.30 UT auf 7145 kHz. Auch nachts ist auf der freien Frequenz der Sender aus Vientiane schwach zu hören.(26.11)

Burkina Faso

Überraschend hat Radio Burkina Anfang November seinen Tropenbandsenderauf 5030 kHz wieder aktiviert und ist seither abends schwach zu hören. (3.11)

Somaliland

Sam Voron berichtete über guten Empfang von Radio Hargeisa auf 7145 kHz. Tatsächlich ist die Station nach 17 Uhr UT bis zum Sendeschluss um 19 Uhr UT gut zu hören.

Kuba

Radio Rebelde ist eine der am lautesten hörbaren Stationen im 60 Meter Tropenband. Auf 5025 kHz kann der Sender ab ca. 22 Uhr UT die ganze Nacht selbst mit kleinen Radios gut gehört werden.

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