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27.12.2011 | 11:13



Japan Radio Company NRD 535 DG - der Beste?


Erfahrungsbericht von Christoph Ratzer für weltweit hören 11/1992

Japan Radio Company hat sich seit einigen Jahren neben der professionellen NRD 90er Reihe mit semi-professionell aufgebauten Empfängern wie dem NRD 505, 515 und dem weit verbreiteten 525 einen sehr guten Ruf in Kurzwellenhörerkreisen gemacht. Gebrauchtgeräte des japanischen Herstellers erzielen durch die semi-professionelle Bauweise Preise, die man nur mit amerikanischen Geräten von Collins und Drake vergleichen kann. So wollte ich der Frage nachgehen, ob das letzte Produkt aus dem Hause JRC in seiner Luxusversion, genauso wie seine Vorgänger den Stand der Technik repräsentiert und JRC Empfänger weiterhin die Messlatte für die vielen neuen Empfänger die derzeit auf den Markt kommen, darstellen.

Der NRD 535 DG unterscheidet sich durch folgendes bereits eingebaute Zubehör von der Grundversion NRD 535 G: Die ECSS Platine (CMF-78), das 1kHz Filter (CFL-233) und die stufenlose Bandbreitenregelung (CFL-243). Optisch unterscheiden sich beide Versionen durch einen goldenen Schriftzug in der Luxusversion, ansonsten zählen hier die inneren Werte, da in der Grundversion ja auch die gleichen Regler und Schalter wie beim 535 DG vorhanden sind, aber eben ohne Funktion - vielleicht ein kleiner Anreiz sich doch die eine oder andere Zusatzplatine zum Aufrüsten zu besorgen...., obwohl der Kauf des 535 in der Luxusversion insgesamt gesehen preiswerter ist, als hier einzeln nachzurüsten.

Nun aber zur Technik des Empfängers. Der NRD 535 empfängt Signale zwischen 100 kHz und 30 MHz lückenlos, der Synthesizer arbeitet nach dem im Empfängerbau immer häufiger anzutreffenden Prinzip der digitalen Frequenzsynthese, (DDS- “direct digital Synthesizer”) die ein sehr rauscharmes Oszillatorsignal zur weiteren Verarbeitung anbietet. Mit diesen Synthesizer lassen sich hohe Schaltgeschwindigkeiten und eine Abstimmung in kleinsten Schritten von 1 Hz realisieren. Der Empfänger ist mit der gleichen relaisgesteuerten schmalbandigen Vorselektion wie sein Vorgänger NRD 525 ausgestattet, die das Signalangebot für den Empfänger außerhalb der eigentlichen Empfangsfrequenz abschwächt - vergleichbar mit den manuellen Preselektoren älterer Geräte. Er arbeitet als Dreifachsuper mit einer 1. Zwischenfrequenz von 70,455 MHz. Auf der zweiten Zwischenfrequenz von 455 kHz findet die eigentliche Selektion durch die auswählbaren Quarzfilter mit den Filterbreiten 6kHz, 2,4 kHz und 1 kHz statt.Zusätzlich kann durch die eingebaute stufenlose Bandbreitenregelung die Bandbreite zwischen 2,4 kHz und 500 Hz eingestellt werden. Für spezielle Anwendungen kann mit geringem Aufwand zusätzlich das als Option erhältliche CFL-231 300 Hz oder CFL-232 500 Hz Filter nachgerüstet werden. Nach dieser Hauptselektion durchlaufen die Signale zwei ZF Verstärker um dann in der dritten Zwischenfrequenzstufe für das Notchfilter nochmals auf 97 kHz heruntergemischt zu werden.

Die Optik des Empfängers mag neumodern “japanisch-rund” sein, doch sind alle Bedienungselemente (bis auf den Antennenumschalter) auch dort wo sie sein sollten. Auch die zweifache Belegung mancher Schalter bereitet in der Praxis keine Probleme. Auf der rechten Seite des Empfängers finden wir den Lautstärke und den Tone - Regler. Dieser Tone Regler ist im Zusammenspiel mit der als Option lieferbaren RTTY Platine als Mittenregler für den SPACE Filter ausgelegt. Das daneben befindliche Abstimmrad ist nochmals leichtgängiger als beim 525 und in Schritten von 1, 10 oder 100 Hz abstimmbar. Die tatsächliche Frequenzänderung beim einmaligen Umdrehen des Abstimmrades beträgt so nur 1kHz, im Vergleich dazu beim 525 schon 2 kHz. Diese Schritte lassen sich wiederum mit der Taste “Tuning Rate” auf Umdrehungswerte von 10 kHz oder 100 kHz umschalten. Die jeweilige Schalterstellung wird als kleiner Pfeil, quasi als Komma, an der Oberseite der Frequenzanzeige dargestellt. Zusätzlich kann die Abstimmgeschwindigkeit nochmals mit einer bestimmten Tastenfolge vom Hörer auf einen Wert von 250 Hz (!) pro Umdrehung reduziert werden, was im normalen BC Betrieb wohl etwas übertrieben ist, beim Emfang von Fernschreibsendungen in “speziellen” Codierverfahren den nachgeschalteten Dekoder seine Arbeit sicher erleichtert oder gar erst ermöglicht. Über dem Abstimmrad finden sich der bereits erwähnte Tuning Rate Schalter und die Schalter für den schnellen Frequenz- und Speicherwechsel, der AGC Schalter, die Bandbreitenumschaltung der drei Filter (1kHz, 2,4 kHz, 6 und ohne Filter 12 kHz), ECSS Schalter und der Channel und Frequenzumschalter - beide schalten den Empfänger zwischen Speicher und Frequenzbetrieb um. Erwähnenswert ist sicher, daß die AGC- und Bandbreiteneinstellung nicht nur wie z.B. beim Drake R8 in einer Richtung möglich sind, sondern sich nach einer Umstellung der Schalterbelegung mit den UP/DOWN Schaltern in beide Richtungen verstellen lassen. Links von dieser Tastenanordnung findet sich das numerische Tastenfeld mit dem die Frequenz,die Speicherkanäle oder die Frequenz als MHz Bereich eingegeben werden können. Auf der linken Seite des NRD 535 befindet sich das große Display mit Anzeige fast aller Emfängerfunktionen. Hier gefällt mir die größere Frequenzanzeige, das digitale S-Meter wird besser als beim 525 dargestellt. Beim S-Meter läßt sich die Signalstärke nicht nur als Leuchtband darstellen, sondern durch eine betimmte Tastenfoge im “Function” Modus wieder auf die vom 525 gewohnte Einzelstrichanzeige umstellen. Trotzdem ist diese Art der Feldstärkeanzeige meiner Meinung nach kein Fortschritt gegenüber dem wesentlich klarer darstellenden analogen S-Meter in früheren JRC Empfängern ! Unterhalb dieses Displays befinden sich die Schalter für die Einstellung der Modulationsarten RTTY, CW, USB/LSB, AM, FM und FAX. Diese Schalter sind mit Zweitfunktionen ausgestattet. Nach dem Umschalten mit der “Function” Taste lassen sich so Scanmöglichkeiten, Abschwächer, Dimmer und die Uhr mit ihrer Timerfunktion einstellen. Leider wird hier nur mehr eine Uhrzeit dargestellt, bei meinem 525 kann ich hier z.B. beim Empfang indischer Lokalsender die Lokalzeit mit der versetzen 1/2 Std. anzeigen, um nicht immer falsche Lokalzeiten in den Berichten zu verwenden... Unterhalb dieser Schalter befinden sich die Regler für den Noise-Blanker incl. seiner Umschaltmöglichkeiten. Dieser Störaustaster arbeitet im direkten Vergleich zum NRD 525 um vieles besser, beim älteren Modell war nur eine geringe Wirkung bei Vollanschlag des Reglers zu hören, während beim NRD 535 die Regelung besser abgestuft ist. Weitere Regler sind die stufenlose Bandbreitenregelung, die Paßband-Abstimmung und die Regler für RF-Gain, Notchfilter und den Squelch. Als zusätzliches Ausstattungsmerkmal besitzt der 535 eine RS232 Schnittstelle, die man beim Vorgänger noch für gutes Geld nachkaufen mußte. Im übrigens sehr ausführlichen deutschen Handbuch von RICOFUNK finden sich genaue Angabe zur Steuerung des Empfängers. Für Computerfreaks die sich hier etwas vertiefen, lassen sich so viele Funktionen des Empfängers fernsteuern, wie z.B. die Paßband-Abstimmung oder die Bandbreitenwahl auf 1 Hz genau eingestellt werden können. Möchte man nun Tage später die gleichen Einstellungen wiederholen um z.B. eine RTTY Sendung zu empfangen, könnte man auf diese (rechnerischen) Werte wesentlich genauer zurückgreifen als auf eine manuelle Reglereinstellung. Zusätzlich bieten einige Softwarefirmen schon praxisnahe Programme zur Empfängersteuerung. Ich werde in einer der nächsten Ausgaben von Weltweit Hören über diese Möglichkeiten zur Steuerung eines Empfängers genauer berichten.

Wie sein Vorgänger bietet der NRD 535 DG an einer leistungsfähigen FD3BC Langdrahtantenne oder der Diamond CP5 Vertikalantenne einen guten Empfang. Auch mit der Aktivantenne ARA 30 von Dressler war ein fast identischer Signalpegel wie mit dem älteren 525 festzustellen. Ein besseres Signal empfing ich nur im Langwellenbereich, dort lagen die Signale um ca. 2 S-Stufen über denen des 525. Selbst mit 6 Meter Draht die ich probeweise im Raum verlegt hatte bringt der 535 noch brauchbare Ergebnisse, wobei sich auch hier der Merksatz der guten Antenne als bester HF Verstärker nicht durch den guten Empfänger aufhebt! Wenn man nun eine Antenne anschließt, freut man sich über die beiden Antenneneingänge für hoch- und niederohmige Antennen, die aber leider immer noch nicht von der Vorderseite des Empfängers umzuschalten sind. (Drake, Kenwood und Icom können´s schon!) Nach dem Einschalten des Emfängers fällt generell gegenüber dem 525 ein sehr ruhiges und wesentlich angenehmeres NF Signal auf. Speziell mit Kopfhörer ( ich hörte mit dem JRC ST-3, der ja wohl an 525 und 535 optimal angepasst sein sollte) war am 525 auch bei “dunkelster” Einstellung des Tone-Reglers ein ständiges “helles” Hintergrundrauschen zu hören, das auf Dauer schon ermüdete. Hier ist nun beim NRD 535 mit Kopfhörer ein ausgewogenerer Frequenzgang zu bemerken. Nun suchte ich mir abends gegen 23 Uhr UTC im 90 Meter Tropenband ein leises Signal aus Indonesien. Im direkten Vergleich mit dem NRD 525 fällt hier das ruhigere und besser verständliche Signal auf, der RRI Sender aus Tanjung Karang auf 3395 kHz hörte sich wesentlich klarer an, obwohl die Signalstärke an beiden Empfängern ungefähr gleich (schwach) war. Diese Verbesserung der Verständlichkeit ist nicht nur im Tropenband zu hören, sondern macht sich auch bei starken Sendern auf den internationalen Rundfunkbändern bemerkbar. Dieses Signal läßt sich nun mit dem 535 DG in der ECSS Funktion noch merkbar verbessern. Dazu drückte ich nur die ECSS Taste, damit wird nur eines der beiden Seitenbänder des empfangenen AM Signals weiterverarbeitet und der Träger des Empfangssignals durch einen im Gerät erzeugten und daher stabilen Träger ersetzt. Damit werden die Verzerrungen durch selektives Fading in der Praxis wirklich gut unterdrückt. Das funktionierte sehr gut bei VLW Wanneroo aus Australien, abends auf 6140, hier haben sich Störungen von 6135 ausblenden lassen und die Sprachverständlichkeit wurde durch das gleichmäßigere Signal besser hörbar, damit konnte ich nicht nur wie am NRD 525 Stichwörter verstehen um dann auf einen neuerlichen Schwundeinbruch zu warten, sondern konnte die ganze Sendung brauchbar verfolgen. Ähnliche Beispiele fand ich tagsüber besonders in den höherfrequenten Rundfunkbändern, z.B. um bei Australien zu bleiben, morgens auf 21590. Hier lassen sich das Fading und die Störungen von Radio Moskaus Worldservice auf 21585 durch die Wahl des oberen Seitenbandes im ECSS Mode stark vermindern. Trotz des guten Signals aus Australien (ca. S 7) war so noch ein wesentlich ruhigerer Empfang möglich - nicht vergleichbar mit dem 525, selbst wenn dieser in der USB Mode betrieben wurde! Als zweites Bedienungselement zur Signalverbesserung besitzt der NRD 535 DG eine stufenlose Bandbreitenregelung, die nicht nur wie im deutschen Handbuch beschrieben in RTTY, CW, SSB und FAX benutzt werden kann, sondern nun auch in AM verfügbar ist! Diese neue und auch vielen Händlern noch unbekannte Erweiterung dieser Bandbreitenregelung ist für den ernsthaften Kurzwellenhörer ein großer Fortschritt. So konnte ich im Tropenband Radio Malaysia aus Sibu gegen 22.30 Uhr UTC auf 5005 nur mit RTTY Störungen aufnehmen. Wenn man nun wie auch am Vorgänger NRD 525 auf das 1kHz Filter wechselt, sind die Störungen ausgeblendet, das Signal wird aber durch die schmale Filterbreite sehr “stumpf”. Mit der Bandbreitenregelung konnte ich jetzt das Signal genau im richtigen Verhältniss einstellen um einerseits Störungen zu vermindern und anderseits eine möglichst optimale Verständlichkeit des Programms aus Sarawak zu erreichen. Genauso läßt sich der Empfang wenig gestörter Sender noch optimieren, wenn man die Bandbreitenregelung hier z.B. gering im Bereich um 2 kHz einsetzt um so die letzten Störungen zu entfernen. Dann läßt sich mit dem NRD 535 DG ein perfekter Rundfunkempfang in AM auf Kurzwelle verwirklichen, der mit keinem vergleichbaren Empfänger dieser Preisklasse realisierbar ist. Selbst ein Gerät wie der IC 9000 von Icom bietet nur Bandbreiten von 2,4 kHz und 500 Hz - und dazwischen (leider) keine Einstellmöglichkeiten. Aber nicht nur in den Rundfunkbändern macht dies Funktion viel Sinn auch beim Empfang von Amateurfunkstationen in SSB und auch in CW konnte ich diese Lösung sehr gut einsetzen, da die Bandbreite im Extremfall ja bis auf 500 Hz eingeengt werden kann und so wohl nur für ganz spezielle Anwendungen das 300 Hz ZF Filter nachgerüstet werden muß.

Auch wenn man in dieser kurzen Beschreibung des “neuen” nicht alle Details erwähnen kann, bleibt folgendes Fazit:

Japan Radio ist mit dem NRD 535 DG ein ausgezeichneter Empfänger gelungen, der gerade mit seiner ECSS Funktion und der jetzt auch in AM benutzbaren Bandbreitenregelung ein wirklich empfehlenswertes Gerät für den ernsthaften Kurzwellenhörer ist. Gemeinsam mit dem NF-mäßig umschaltbaren NVA 319 Zusatzlautsprecher ( den man sich wirklich leisten sollte, wenn man öfter ohne Kopfhörer hört) besitzt man dann eine Empfangsstation die derzeit sicher das sinnvolle “High-End” für Kurzwellenhörer darstellt.

Das Testgerät stellte freundlicherweise die Fa. Funktechnik Kuso, 1010 Wien zur Verfügung. Danke.

copyright Christoph Ratzer 1992

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PDF: weltweit hören

In meiner Rubrik "weltweit hören vor 30 Jahren" gibt es die Ausgabe Mai und Juni 1981 zum kostenlosen PDF-Download. Link: wwh vor 30 Jahren. Viel Spaß bei der Zeitreise. (22.5.11)

Bhutan

Der lokale Kurzwellensender aus Bhutan ist wieder im Tropenband zu hören! Seit den Weihnachtstagen wird auch auf 5030 kHz getestet, ein schwacher Empfang ist dort gegen 14 Uhr UT und nach 00 UT möglich, wenn auch nicht täglich. Zeitgleich ist auch die Frequenz 6035 kHz im Einsatz. (27.12.11)

Afghanistan

Seit wenigen Tagen ist der neue Sender des staatlichen Radios aus Kabul auf 7200 kHz zu hören, berichtet Herbert Meixner in A-DX. Die gut zu hörende Sendung beginnt gegen 15.30 UT und endet um 16.30 UT. (28.11.11)

Pakistan

Azad Kashmir Radio aus Pakistan ist nachmittags nach 16 Uhr UT auf 3975 kHz zu hören. Die Station ist kein alltäglicher Gast, früher sendete man auf 4790 kHz. (23.10.11)

Kanada

Der CBC Northern Service ist auf 9625 kHz gegen 22.50 gut mit einer Übertragung von CBC One zu hören, berichtet Klaus Spielvogel in A-DX. (23.10.11)

Alaska

KNLS Anchor Point ist schwach gegen 10 Uhr UT auf 11870 kHz mit dem Sendebeginn zu hören, berichtet Eike Moeckel in A-DX. (20.10.11)

Argentinien

Das argentinische Auslandsradio RAE ist am Abend nach 21 Uhr UT sehr gut in Europa zu hören. Die deutsche Sendung auf 15345 kHz bietet dann einen sehr guten Empfang! (18.10.11)

Afghanistan

Es gibt einen neuen Kurzwellendienst aus Afghanistan! Seit wenigen Tagen ist Radio Afghanistan in Urdu und Englisch auf 6100 bzw 6102 kHz gegen 16.00 UT bis zum Sendeschluss um 16.30 UT zu hören. Das Signal ist schwach aber ungestört. (18.8.11)

Bolivien

R Santa Cruz aus Santa Cruz, Bolivien ist gegen 00 Uhr UT ohne jede Störung auf 6134,8 kHz zu hören, das sollte auch mit kleineren Empfängern und Antennen gehen. Schöne Musik und viele Stationsansagen, so macht Kurzwellenempfang viel Spaß. (7.8.11)

Bolivien

Aus Bolivien ist Emisora Pio XII aus Potosi im südlichen Bolivien relativ gut auf 5952,5 kHz zu hören. Ab 23 Uhr UT ist die Frequenz frei, das Signal zwar schwach aber ohne jede Nachbarkanalstörung bis nach 01 Uhr UT zu hören. (10.7.11)

Diego Garcia

American Forces Network ist abends nach 19 Uhr UT auf der USB Frequenz 4319 kHz sehr gut in Mitteleuropa zu hören, berichtet Kai in der A-DX Liste. (20.6.11)

Indonesien

Die Stimme Indonesiens aus Jakarta ist abends von 18-19 Uhr UT sehr gut auf 9526 kHz mit dem deutschen Programm zu hören. (13.6.11)

Guam

AWR Guam ist nachmittags um 16 Uhr UT auf 11805 kHz schön in Englisch zu hören. Sonntags kommt das hörenswerte DX Programm. Eine weitere Sendung in Englisch ist ab 16.30 UT auf 11.740 kHz zu hören. (13.6.11)

Malaysia

Sarawak FM ist gegen 21 Uhr UT auf 9835 kHz mit seinem Nachtprogramm schwach in Mitteleuropa zu hören, meldet Eike Bierwirth in A-DX (6.6.11)

Äthiopien - Niger

Radio Ethiopia ist mit dem Inlandsdienst abends bis zum Sendeschluß um 21 Uhr UT auf 9705 kHz gut zu hören. Danach ist selten LV du Sahel aus dem Niger bis nach 22 Uhr UT zu hören. Ein lohnenswertes DX-Ziel! (29.5.11)

Ekuador

Radio HCJB, die Stimme der Anden ist über die Sendeanlage Sitkunai in Litauen von 17.00 bis 17.30 UT auf 5940 kHz gut zu hören. (20.5.11)

Rwanda

Radio Rwanda ist gegen 20.00 UT auf 6055 kHz zu hören berichtet Nils Schiffhauer in A-DX. (15.5.11)

Uganda

Dunamis Shortwave aus Uganda ist abends von ca. 18 Uhr UT bis zum Sendeschluß kurz nach 19 Uhr UT schwach auf 4750 kHz zu hören. Zumeist wird afrikaische Musik ohne jede Ansage gespielt. (20.4.11)

Kongo (D.R.)

Die sehr selten zu hörende Station Radio Candip ist abends bis zum Sendeschluß gegen 19 Uhr UT gar nicht schlecht auf 5066,34 kHz zu hören. Der späte Sendeschluß ermöglicht den Empfang, bis vor kurzer Zeit wurde bereits um 16.30 UT die Sendung beendet was einen Empfang in Mitteleuropa sehr schwierig machte. (20.4.11)

Guatemala

Radio Verdad aus Guatemala hat ja dieser Tage den verbesserten Sender auf nun genau 4055 kHz mit nun 700 Watt in Betrieb genommen. Dieser bringt gegen 03 UT ein wunderschönes S7+ Signal in Salzburg. Hörbar war die Station von ca. 0130 UT bis zum Sendeschluß um 0604 UT, am besten in LSB zu hören. (6.4.11)

Indien

Klaus Spielvogel berichtet in A-DX über den Empfang der englischen Sendung von All India Radio auf 11670 kHz gegen 22.45 UT. (5.4.11)

Japan

NHK Radio Japan ist mit der englischen Sendung mittags um 12 Uhr UT auf 9790 kHz gut zu hören. (13.3.11)

Italien

Challenger Radio, eine italienische Privatstation auf Mittelwelle sendet auf 1368 kHz mit 2,5 kW und ist in den Nachtstunden in Mitteleuropa sehr gut zu hören. (24.2.11)

Indien

All India Radio ist abends gegen und nach 2130 UT auf Mittelwelle 1566 kHz zu hören. Von 2135-2140 UT sendet AIR englische Nachrichten, danach meist ein Musikprogramm. (20.2.11)

Philippinen

Radio Veritas Asia aus Quezon City ist nach 23 Uhr UT gut auf 9720 kHz zu hören. Vor den halbstündigen Programmen kommen ausführliche Stationsansagen in englischer Sprache. (15.1.11)

Japan

Radio Nikkei aus Japan ist derzeit spätabends sowohl mit dem 1. wie auch mit dem bei uns seltener hörbaren 2. Programm zu empfangen. Das 1. Programm beginnt auf 9595 kHz um 22.25 UT mit einem glockenähnlichen Signal gespielt auf der "Koto", einem japanischen Instrument. Danach folgen Frequenzansagen und zumeist bis 23 UT ein Musikprogramm. Das 2. Programm ist etwas später zum Sendebeginn um 2300 UT auf 9760 kHz zu hören. Hier wird zum Sendebeginn nur die Frequenz angesagt und ebenfalls ein Musikprogramm gespielt. (15.1.11)

Eritrea

Die Voice of the Broad Masses aus Asmara ist Ende Dezember sehr gut nach 17 Uhr UT auf 7175 kHz zu hören. (28.12.)

Brasilien

Ingo Hell meldet in A-DX den Empfang von Super Rádio Deus é Amor, Sao Paulo auf 9565 und 11765 kHz gegen 22 UT, schwaches Signal. (17.12)

Kanada

A-DXer Friedhelm Wittlieb berichtet über den Mittelwellen-empfang von VOCM St. Johns, NF, auf 590 kHz gegen 0445 UT. (14.12)

Irland

Radio 1 auf 252 kHz Langwelle aus Irland konnte A-DXer Herbert Meixner gegen 17.20 UT empfangen. (12.12)

Indien

Die AIR Station Gangtok, Sikkim ist wieder auf der Stammfrequenz 4835 kHz zu empfangen. Schwach zu hören nach 01 UT und nach 15 Uhr UT bis zum Sendeschluss um 16 Uhr UT.

Burma

Radio Myanma ist nach 23 UT auf 5985,8 kHz unter Störungen schwach mit einem Programm in Landessprache zu hören. (28.11)

Vanuatu

Mit sehr guten Antennen ist derzeit gegen 07 UT Radio Vanuatu auf 7260 kHz sehr schwach zu hören, berichtet Nils Schiffhauer in A-DX. Empfangsversuchelohnen in den kommenden Wochen! (28.11)

USA

WYFR Family Radio, Florida ist mit dem deutschen Programm von 05-06 UT auf 7730 kHz zu hören berichtet Thorsten Hein in A-DX. (26.11)

Rwanda

FEBA Radio ist über den Sender in Rwanda nach 16 UT auf 9595 kHz zu hören berichtet Herbert Meixner in A-DX. (26.11)

Niger

La Voix du Sahel hat die Frequenz 9705 kHz reaktiviert und ist abends schwach zu hören berichtet Thorsten Hallmann in A-DX. Auf gleicher Frequenz sendet gelegentlich auch Äthiopien bis 21 UT, Niger meist länger. (21.11)

Neuseeland

Radio Neuseeland ist nach 10 Uhr UT auf 9765 kHz sehr gut zu hören berichten A-DXer Norbert Graf und Klaus Spielvogel. (19.11)

China

PBS Sichuan ist zum Sendestart um 21.55 UT in Mitteleuropa auf 6060 kHz hörbar. Geringe Störungen durch die Voice of Amerika von den Phillipinen, bis ca. 2230 ist China baer gut hörbar. (20.11)

Japan

NHK aus Tokio, der japanische Auslandsdienst ist in japanisch auf 6085 kHz gegen 2130 UT gut zu hören. (16.10.)

Aserbaidschan

Die Voice of Justice aus Stepanakert - Aserbaidschan konnte Anfang Juli von Thomas Lindenthal um 13:22 UTC auf 9677,77 mit einigermaßen gutem Signal, aber schlechter und dumpfer Modulation gehört werden. Die Sendungen werden nur Dienstags und Samstags ausgetrahlt.

Diego Garcia

Willi Westrupp meldet auf A-DX den Empfang des AFN Senders der Insel Diego Garcia auf 4319 kHz. Gehört in USB Mode gegen 18.15 UT. (30.5.10)

Guinea

Patrick Robic meldet in A-DX den seltenen Empfang von Familia FM aus Guinea. Der schwache 1 kW Sender auf 4900 kHz ist seit Mai 2010 aktiv und in den späten Abendstunden sehr leise hörbar. Sendeschluss um 00.05 UT.

Thailand

Andreas Hatting berichtet in A-DX vom Empfang des Senders Bangkok Meteo Radio auf 8743 kHz USB Mode gegen 19.00 UT , gehört auf dem DX-Camp Solingen. (20.5.10)

Kuba

Der neue Sender von Radio Havanna im Tropenband auf 5040 kHz wurde von einigen Hörern Ende März in der A-DX Liste gemeldet. Der Empfang sollte während der späten Nachtstunden problemlos möglich sein.

Kanada

Günter Lorenz berichtet in A-DX vom Empfang des CBC Northern Service auf 9625 kHz gegen 22.10 UT. (15.2.10)

Surinam

Radio Apintie ist nachts auf 4990 kHz schwach zu hören. Bester Empfang gegen 03-05 Uhr UT, man sollte aber eine gute Antenne besitzen und auf wenige Störungen hoffen, die Station aus Surinam ist mit max. S1/S3 zu hören. (3.2.10)

Kuba

Radio Rebelde ist eine der am lautesten hörbaren Stationen im 60 Meter Tropenband. Auf 5025 kHz kann der Sender ab ca. 22 Uhr UT die ganze Nacht selbst mit kleinen Radios gut gehört werden.

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